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Wilde Katzen am Grünen Band


Zum Inhalt

Das Grüne Band

Vom Todesstreifen zur Lebenslinie

Fast vierzig Jahre verlief mitten durch Europa eine befestigte Grenze, die den Kontinent teilte und die Menschen trennte. Betretungsverbote und die Abgeschiedenheit entlang der Grenze ließen allerdings im Schatten des Eisernen Vorhanges für manche Tier- und Pflanzenart einen Rückzugsraum mit beachtlicher Vielfalt  entstehen.


Rund 14.000 km lang verläuft dieser Streifen durch Europa. Nach der Wende und dem Fall der Mauer war in Deutschland die Wandlung von einer tödlichen Trennlinie hin zu einem Grünen Band, das Lebensräume miteinander verbindet, besonders dramatisch erlebbar.

Eine Vielzahl von nationalen und internationalen Projekten bemüht sich heute um die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt und die Entwicklung des Grünen Bandes. Eines davon ist das Naturschutzgroßprojekt „Grünes Band Eichsfeld – Werratal“ der Heinz Sielmann-Stiftung (siehe auch Videofilm unten).


Im Harz verläuft diese Lebensader mitten durch den einzigen bundesländerübergreifenden Nationalpark Deutschlands. Neben der Europäischen Wildkatze gibt es hier nach erfolgreicher Wiederansiedlung auch wieder den Eurasischen Luchs. Der Harz ist damit einer der wenigen Orte Europas, wo nach einer Jahrhunderte dauernden Ausrottungsgeschichte nun wieder beide Katzenarten gemeinsam vorkommen.


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